Pre-Workout

Review: Veins of Steel von T3rm1 Nutrition im Test

Veins of Steel

27,90
Veins of Steel
83

Aufmachung

8/10

    Geschmack

    8/10

      Qualität/Nährwerte

      9/10

        Preis

        9/10

          Wirkung

          9/10

            Pros

            • Kein Propriety Blend
            • Keine Füllstoffe
            • Gute Dosierung der meisten Inhaltsstoffe
            • Angenehmes Pumpgefühl
            • Keine Stimulanzien

            Cons

            • Neigt zum Verklumpen
            • Leicht mehliges Gefühl bei wenig Flüssigkeit

            Während es bei den Themen Training und Ernährung meist mehr als zwei Meinung gibt, herrscht in einem Punkt bei nahezu allen Trainierenden Einigkeit: Es gibt nur wenig, was über einen ordentlichen Pump im Training geht. Das Muskelgefühl ist überragend, man fühlt sich meist direkt um einiges massiger und jeder 30er Arm fühlt sich plötzlich an, wie eine 50er-Keule.

            Und genau für dieses Gefühl ist der Pumpbooster Veins of Steel von T3rm1 Nutrition konzipiert. Im Test erfahrt ihr, ob er hält, was der Name verspricht.


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            Review: Veins of Steel von T3rm1 Nutrition im Test

            Aussehen & Geschmack

            T3rm1 Nutrition liefern ihren Pumpbooster in einer stabilen, schwarzen 340g-Dose mit Schraubverschluss aus. Das Label ist ebenfalls in schlichtem Schwarz, mit weißer Rahmenverzierung und weißer Schrift gehalten. Die Optik sieht so weit nett und stimmig aus, kann aber nicht mit den teils optisch sehr aufwändig gestalteten Dosen anderer Hersteller mithalten, wobei die Optik bei einem Booster auch eher Nebensache sein dürfte. Viel wichtiger ist, dass das Label eine Übersicht über alle Inhaltsstoffe, Allergene und über die genauen Mengenangaben der einzelnen Stoffe (keine Blends) enthält und damit absolut transparent für den Verbraucher ist.

            Das Booster-Pulver besitzt eine rosa Farbe und riecht lecker und intensiv nach Himbeerbrausepulver.

            Zum Release gibt es den Veins of Steel nur in der Geschmacksrichtung Himbeer-Zitrone. Verwendet man für das Anmischen einer Portion (20g Pulver) lediglich die Mindestvorgaben des Herstellers an Flüssigkeit (200ml), fällt der Geschmack etwas stärker aus und man hat noch einen leicht mehligen Pulvergeschmack im Mund. Je mehr Wasser man verwendet, desto mehr schwächen diese Punkte ab.

            Der Geschmack an sich ist weitaus weniger säuerlich, wie der Name und der Brausegeruch es einen vermuten lassen. Die säuerliche Note kommt im Gegenteil eher fast gar nicht zum Tragen, der Himbeeranteil dominiert ganz klar.

            Konsistenz & Löslichkeit

            Das Veins of Steel Pulver ist an sich relativ fein, neigt jedoch aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften einiger Inhaltsstoffe (s.u.) zu Klümpchen, die auch die kleinen Trennbeutel (nicht wegwerfen!) nicht verhindern können. Zudem finden sich im Pulver einige Teilchen, die wie Fasern oder gemahlene Schalen wirken, was aber keinen störenden Einfluss hat.

            Die Löslichkeit des Boosters ist in Ordnung. Bei Verwendung der Mindestmenge bleibt ein leicht pulvriger Touch in der Flüssigkeit und wenn man in etwas ruhen lässt, bildet sich ein minimaler Bodensatz, der bei erneutem Schütteln aber wieder verschwindet.


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            Qualität & Nährwerte

            Jede Dose Veins of Steel liefert 17 Portionen à 20g von denen fast 16g auf die 10 verschiedenen Wirkstoffe entfallen. Füllstoffe, wie beispielsweise Maltodextrin, sind erfreulicherweise keine enthalten. Die verwendeten Substanzen werden vom Hersteller genau deklariert und liegen nicht nur in der Form einer undurchsichtigen Blend vor. Schauen wir uns die einzelnen Wirkstoffe einmal an.

            L-Citrullin
            L-Citrullin ist eine Aminosäure, die im menschlichen Harnstoffzyklus eine wichtige Rolle spielt. Zudem kann es im Körper in Arginin umgewandelt werden und ist sogar noch effektiver darin, den Argininspiegel im Blut zu erhöhen, als die Gabe von Arginin selbst. Bei der Rückumwandlung von Arginin zu Citrullin im sog. Stickstoff-Zyklus wird dabei Stickstoffmonooxid gebildet, das gefäßerweiternd wirkt und dadurch für eine verbesserte Durchblutung und den gewünschten Pump sorgt. Die verwendete Menge von 6g Citrullin liegt dabei in einem sehr guten Bereich.

            L-Arginin
            L-Arginin haben wir bereits beim Citrullin behandelt. Der Vorteil einer kombinierten Gabe besteht darin, dass Citrullin und Arginin unterschiedlich vom Körper aufgenommen und an verschiedenen Orten metabolisiert werden. So lässt sich die durchblutungsfördernde Wirkung optimieren. Die Dosierung von 3g liegt, da wir zusätzlich auch 6g Citrullin enthalten haben, in einem guten Rahmen.

            Taurin
            Taurin kennen die meisten vermutlich aus Energydrinks. Das liegt daran, dass Taurin synergistisch mit Koffein wirkt und die aufpushende Wirkung verstärkt. Kommt es ohne Koffein zum Einsatz, entfällt dieser wachmachende Effekt, dafür führt es durch seine osmotisch (d.h. Wasser in die Zelle ziehend) Wirkung dazu, dass mehr Flüssigkeit im Muskel gespeichert wird, wodurch die Muskulatur praller wirkt. Zudem kann es ebenfalls den Stickstoffhaushalt steigern und wirkt damit auch als „NO-Booster“. Für diese Effekte benötigt man in der Regel Mengen von 2-3g, die auch im Veins of Steel (2g) enthalten sind.

            Glycerol
            Glycerol ist ein mehrwertiger Alkohol, der hygroskopische (wasserziehende/wasserbindene) Eigenschaften besitzt und dadurch, wie auch schon das Taurin, Wasser in die Muskulatur „ziehen“ kann. Zudem wird durch das Glycerol die Wassermenge im Blut erhöht, was zu einem erhöhten Blutvolumen und einem besseren Pump führt. Die Dosierung von 1,3g ist bereits hoch genug, um für einen merklichen Pump zu sorgen, wobei 2g noch etwas effektiver wären.

            Ein Nachteil der Verwendung von Glycerol ist, dass es ebenfalls Luftfeuchtigkeit anzieht und das Boosterpulver dadurch schnell verklumpen kann. Aus diesem Grunde findet man in Boostern, wie auch im Veins of Steel, häufig Beutelchen mit dem Trennmittel Siliciumdioxid.

            Dan Shen Extrakt
            Dan Shen Extrakt, oder zu Deutsch auch Rotwurzel-Salbei-Extrakt, wird in der chinesischen Medizin zur Behandlung von Herzkreislauf-und Durchblutungsstörungen verwendet, da es die Durchblutung steigern kann. Die dort verwendeten Dosen (therapeutische Dosen!!) sind deutlich höher und abhängig von körperlichen Faktoren. Dosierempfehlungen für Booster zu finden, erweist sich als sehr schwer. Verglichen mit anderen Produkten, die auf Dan Shen setzen, ist die Menge von 1,3g relativ hoch dosiert.

            Rote Beetewurzelpulver
            Rote Beetewurzelpulver kommt, wie der Name schon vermuten lässt, von der roten Beete. Diese besitzt einen relativ hohen Nitratgehalt. Nitrat ist im Körper eine Vorstufe von Stickstoffmonoxid und kann daher ebenfalls gefäßerweiternd wirken und den Pump verbessern. Da man von Synergieeffekten ausgehen kann und auch davon, dass das Rote Beetewurzelpulver nicht als „Hauptwirkstoff“ gelten soll, ist die Dosierung mit 600mg in Ordnung.

            L-Norvalin
            L-Norvalin ist eine eher unbekanntere Aminosäure, die in einem Pumpbooster Einsatz findet, da sie im Körper das Enzym Arginase hemmen kann. Dieses ist im Harnstoffzyklus dafür zuständig, dass Arginin zu Ornithin und Harnstoff abgebaut wird. Hierdurch erhöht sich die Argininkonzentration im Blut, da das Arginin langsamger abgebaut wird und dadurch auch der Pump (s.Arginin). Die hier verwendete Dosis liegt pro Portion bei 450mg und ist vergleichsweise wirklich hoch dosiert. In der Regel findet man Dosierungen im Bereich von 250mg pro Portion.

            L-Tyrosin
            L-Tyrosin ist eine nichtessentielle Aminosäure, die im Körper Ausgangspunkt für die Produktion der Katecholamine Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin ist. Eine Erhöhung der Katecholamine versetzt den Körper in Alarmbereitschaft und erhöht dadurch den Fokus und fördert die Energiebereitstellung durch die Mobilisierung von Glycogen und Fettsäuren. Da es sich hier um reines Tyrosin und nicht um die besser bioverfügbare Variante N-Acetyl-L-Tyrosin handelt, ist die Dosierung von 400mg leider sehr gering. Hier braucht man eher eine Menge im Grammbereich.

            Hesperidin
            Hesperidin ist ein Bioflavonoid, das in besonders hoher Konzentration in Zitrusfrüchten vorkommt und auf der einen Seite antientzündlich wirkt, auf der anderen Seite aber auch den Blutfluss erhöhen kann, weshalb es sich als zusätzliche Zutat in einem Pumpbooster eignet. Die verwendete Dosierung von 100mg wäre bei einer alleinigen Anwendung zu gering (hier setzt man auf 500mg), aber hier wird es eher als Zusatzzutat verwendet, wo unter anderem von Synergismen ausgegangen werden kann.

            Piperin
            Piperin ist ein Alkaloid, das in der Regel aus Schwarzem Pfeffer gewonnen wird, wo es für den scharfen Geschmack verantwortlich ist. In Supplementen wird Piperin als Wirkungsverstärker für andere Wirkstoffe eingesetzt, da es (durch das Verhindern/Mindern der Glucuronidierung in der Leber) dafür sorgt, dass weniger Wirkstoffe „aussortiert“ werden (First-Pass-Effect) und somit die Bioverfügbarkeit der Stoffe erhöht. 10mg Piperin sind hierbei eine effektive Menge.

            Soweit zu den „aktiven“ Wirkstoffe im Veins of Steel…

            Zusätzlich kommen lediglich Himbeerpulver und Aroma für den Geschmack, Sucralose, Trennmittel und Säurungsmittel zum Einsatz. Für die Allergiker ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass das Pulver Spuren von Soja, Gluten und Schalenextrakten enthalten kann.

            Wer bei der Auflistung und Erklärung der Inhaltsstoffe aufmerksam war, wird gemerkt haben, dass weder Koffein noch ein sonstiges Stimulanz im Veins of Steel enthalten sind, sondern es sich um einen komplett stimulanzienfreien Pumpbooster handelt. Dadurch lässt sich der Veins of Steel auch problemfrei in einem abendlichen Workout anwenden, wo nach einem harten Arbeitstag der Extrascoop Motivation oft sehr gut tut. Neben dem Verzicht auf Stimulanzien wird erfreulicherweise auch auf die Beigabe von Kreatin und Beta Alanin verzichtet, die zwar oft in Pre-Workout-Supplementen eingesetzt werden, dort aber keinen direkten Benefit bringen.

            Alles in allem ist die Zusammenstellung des Veins of Steel sehr gut durchdacht und nahezu alle Inhaltsstoffe passend oder sogar vergleichsweise hoch dosiert. Zumindest auf dem Papier liefert der Booster also schon mal ein sehr gutes Bild ab und verspricht für einen ordentlichen Pump im Training zu sorgen.

            Wirkung

            So viel zur trockenen Theorie, kommen wir nun zur Praxis. Wie konnte sich der Veins of Steel abseits vom Schreibtisch schlagen?

            Hier konnte der Pumpbooster von T3rm1 den sehr guten Eindruck, den die Zusammensetzung auf dem Papier macht, definitiv bestätigen.

            Der Pump im Training war deutlich zu spüren, aber blieb in einem angenehmen Ausmaß, das dafür das gesamte Training über angehalten hat. Den Mörderpump, mit dem man die Hantel nicht mehr in den Händen halten kann, bekommt man hier definitiv nicht, die „Veins of Steel“ treten aber deutlich zum Vorschein. Alles in allem also eine durchaus überzeugende und praxistaugliche Wirkung, die in Bezug auf Pump und Füllegefühl aber auch noch Luft nach oben (wobei das nicht immer positiv/nötig sein muss) lässt, da zu viel Pump auch störend werden kann.

            Preis

            Eine 340g-Dose vom Veins of Steel kostet ohne Staffelungsrabat 27,90€. Somit kommt man auf einen Preis von 1,65€/Portion (20g). Verglichen mit anderen, reinen Pumpboostern, wovon es verhältnismäßig wenig auf dem Markt gibt, liegt der Veins of Steel preislich damit auf einem guten Platz im oberen Mittelfeld.

            Das Preis-/Leistungsverhältnis ist in Anbetracht der Inhaltsstoffe, deren sehr potenter Dosierung und der überzeugenden Wirkung in der Praxis sogar deutlich besser, als nur oberes Mittelfeld, sondern wirklich gut. Wie bei allen Boostern steht natürlich außer Frage, dass man beim Einzelkauf der Inhaltstoffe mit einem günstigeren Portionspreis davon kommen würde.


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            Fazit

            Der Veins of Steel hat in unserem Test mit einer wirklich durchdachten, gut dosierten und auch in der Praxis effektiven Pumpformel überzeugen können und ist daher eine gute Wahl für Leute, die nach einem stimulanzienfreien Booster für mehr Pump und Spaß im Training suchen.

            Geschmacklich geht der Booster ebenfalls in Ordnung, das kulinarische Highlight ist er aber nicht. Und auch bei der Löslichkeit muss man nur minimale Abstriche machen, wenn man auf die Minimalmenge Flüssigkeit zurückgreift. Der Preis ist ebenfalls angemessen, weshalb man dem Veins of Steel als Abschluss ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis attestieren kann.


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